Der Bilder von Epinal

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Epinal kann man sich nicht ohne seine lange Geschichte der Bilderbögen vorstellen. Sie machten die Stadt berühmt in der ganzen Welt. Im Herzen der volkstümlichen Tradition hat das Kulturerbe der Bilder noch heute  seine Wichtigkeit, denn neben der bekannten  «Imagerie», der Bilderbogenfabrik, wurde das Gelände um ein Museum des Bildes bereichert. Es besitzt eine Kollektion von mehr als 100 000 Bildern, Holzschnitten und Stein-Lithographien.

 

Woher stammt der in der Alltagssprache geläufige Ausdruck: "Bild von EpinaL"?

Früher wurden die Bilder von Hausierern verbreitet, aber ihren Namen verdanken sie Jean-Charles Pellerin, aus Epinal. Er war einer der ersten Drucker, der diese Art von Bildern in Serien herstellte und veröffentlichte. Die Themen der Bilder erzählten vor allem von Religion und Geschichte (die französische Revolution, Schlachten,….) aber es wurden auch Auszüge aus Erfolgsromanen wiedergegeben. Die Bilder waren bestimmt für das einfache Volk auf dem Land, die meist Analphabeten waren. Heutzutage wird der Ausdruck  «Image d’Epinal » benutzt als sinnverwandtes Wort für  «Klischee».